8. Treffen am Donnerstag 17.09.14 im Cafe Fyal

8. Treffen am Donnerstag 17.09.14 im Cafe Fyal weiterlesen

Advertisements

Über 1.000 Unterschriften für Cannabis als Medizin gesammelt

Bild 1 Dennis Möllers, Robert Brungert, Micha GreifBild2 Jonas Höltig, Micha Greif

Mit einer Ausnahmegenehmigung ist Cannabis als Medizin aus der Apotheke erhältlich. Die Krankenkassen müßen die Kosten jedoch selbst schwerstkranken Patienten, denen nichts anderes hilft, nicht erstatten. Wenn sie aus der Not heraus ihre Medizin selbst anbauen, müßen sie – trotz des Kölner VG Urteils vom 22.07. – harte Strafen befürchten.

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin, Dr. med. Franjo Grotenhermen, hat daher die Petition 52664Kostenerstattung bei Medikamenten auf Cannabisbasis / keine strafrechtliche Verfolgung vom 30.05.2014“ beim deutschen Bundestag eingereicht.

Wir  sammelten hierzu in mehreren Schichten insgesamt 1.030 Unterschriften und

Über 1.000 Unterschriften für Cannabis als Medizin gesammelt weiterlesen

Nach Kölner VG-Urteil: KEINE Genehmigung für schwerstkranke Cannabispatienten

Am 22.07.2014 urteilte das VG Köln (wir berichteten), dass Patienten in Ausnahmefällen der Eigenanbau ihrer Medizin erlaubt werden müßen. Der Cannabispatient Günther Weiglein teilte nun auf seiner Facebookseite mit, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bzw. die ihr unterstellte „Bundesopiumstelle“ gegen das Urteil Berufung eingelegt habe. Obwohl sie sich das teure Apothekencannabis nicht leisten können, wird so schwerkranken Menschen die notwendige Medizin auf legalem Wege vorenthalten.     

Nach Kölner VG-Urteil: KEINE Genehmigung für schwerstkranke Cannabispatienten weiterlesen

Bundesdrogenbeauftragte Mortler verweigert Diskussion in Münster

Marlene Mortler, Foto von Henning Schacht, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
Marlene Mortler, Foto von Henning Schacht, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Begleitend zum laufenden Antrag zur Diskussion über einen Cannabis Social Club in Münster planen wir zur Zeit ein Veranstaltungsprogramm zu Cannabis als Medizin und Genussmittel. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Frau Marlene Mortler (CSU), fragten wir hierzu mehrfach für einen Termin an. An dem ihr im Juli vorgeschlagenen Zeitraum „Ende September / Anfang Oktober“ habe sie bereits viele Termine, obwohl auf Ihrer Internetseite lediglich zwei Grußworttermine vermerkt sind. Auf Nachfrage nach dem für die Drogenbeauftragten nächstmöglichen Termin hieß es lapidar: „…dass wir keine Terminvorschläge machen können. Aufgrund der Vielzahl von Verpflichtungen können wir keine Anwesenheitsgarantie geben„.

Wir sind daher verärgert und tief enttäuscht von Frau Mortler. „Das ist ärgerlich. Von der Bundesdrogenbeauftragten hätten wir uns angesichts der gegenwärtigen Diskussion um die Cannabislegalisierung ein wenig mehr Eintreten für ihre Position gewünscht – und nicht diese Blockadehaltung. Frau Mortler ist ihr Amt als Drogenbeauftragte offenbar nicht wichtig.Bundesdrogenbeauftragte Mortler verweigert Diskussion in Münster weiterlesen

Für eine vernünftige Drogenpolitik vor Ort.