Die Schmutzkampagne des Dominique S. („Marlene Mortler absetzen“)

IMG_5416.JPG
T-Shirt zu seiner Facebook-Seite

Dominique S. ist bereits seit dem 02.09.2015 nicht mehr bei den Hanffreunden Münster. Da er aktuell wieder Falschbehauptungen über diese Zeit verbreitet, sehen wir uns nun gezwungen, besser spät als nie hierzu offiziell Stellung zu nehmen.

Zunächst berichten wir, warum er nicht mehr bei uns ist und gehen anschließend auf seine aktuellen Vorwürfe ein:

Sein kurzes Gastspiel bei uns begann im März 2015, also weniger als 6 Monate zuvor, als er gleich mit zwei Accounts Mitglied unserer internen Facebook-Gruppe wurde. Dass es sich bei beiden Accounts um ihn handelte, teilte er der Gruppe jedoch nicht mit. Über seinen Zweitaccount namens „Julien Novak“ kritisierte er uns und suggerierte anschließend einen Austritt, der bei uns intern für Wirbel & Diskussionen sorgte.

Er schrieb ohne interne Absprache eine Mail im Namen der Gruppe an den DHV. Anschließend sagte er zu, dass nicht wieder zu machen. Kurz darauf brach er jedoch sein Wort und schrieb von seiner privaten Mailadresse wieder unabgesprochene Emails, angeblich im Namen unserer Gruppe, diesmal jedoch an Politiker – mit denen wir allerdings bereits über unsere offizielle Emailadresse in Kontakt standen. Die Emailadresse unserer Gruppe, für die er zu schreiben vorgab, hatte er jedoch nicht einmal mit in Kopie genommen.

In unserer Facebook-Gruppe behauptete er anschließend, dass er angeblich mit drei Leuten aus dem Berliner DHV-Büro gesprochen habe, die ihm bestätigt hätten, dass es ok sei, wenn er die Gruppenkommunikation übernehme (was regulär Aufgabe Gruppensprechers ist). Eine Nachfrage in Berlin ergab, dass seine Behauptung nicht der Wahrheit entsprach. Er hat uns also dreist belogen, offenbar nur um seine eigene Position unrechtmäßig zu stärken.

Dominique S. ist ein engagierter Aktivist, der schon einige politische Erfahrungen gesammelt hat. Er hat bewiesen, dass er – wie viele andere Aktivisten auch – zwei Infostände und einen Aufsteller organisieren kann, sich selbst sowie seine von ihm allein betriebene Seite Marlene Mortler absetzen in Szene setzen kann und einige rhetorische Tricks beherrscht. Er agierte jedoch bewusst mit zahlreichen haltlosen Unterstellungen und versuchte mehrfach, andere Legalisierungsaktivisten zu seinem Vorteil gegeneinander auszuspielen. Er hatte kein Amt bei uns inne, kommunizierte aber mehrfach ohne Absprachen mit Externen und stellte sich selbst somit über die demokratisch legitimierten Strukturen unserer Gruppe.

Wir möchten konstruktiv, sachlich und fair mit anderen zusammenarbeiten, doch mit seinem Verhalten hat er sich für eine Zusammenarbeit mit unserem Verein disqualifiziert. Wir wollen bei uns weder Ellenbogenmentalität noch ein Online-„hauen und stechen“ mit Falschbehauptungen, destruktiven Unterstellungen und Beleidigungen. Ob das auch der Grund ist, warum er bei seinen ehemaligen, mindestens 3 Parteien (FDP, PDV & AFD), nicht mehr aktiv ist, ist uns nicht bekannt.

Im Rahmen der Dispute in unserer internen FB-Gruppe verlangte er danach, aus der Gruppe genommen zu werden. Dieser Aufforderung sind wir am 02.09.2015 unverzüglich nachgekommen.

Das “Nachspiel”

Im Nachhinein stellt er es immer wieder so dar, als ob die zwei gemeinsamen Infostände den Ausschlag zum Cannabisbeschluss im Stadtrat gegeben hätten. Dabei war die politische Willensbildung hierzu zu diesem Zeitpunkt bereits sehr weit fortgeschritten, wozu weitaus mehr erforderlich war, so haben wir u. A.:
– Bereits am 04.04.2014 den Bürgerantrag für das Cannabis Modellprojekt gestellt
– Über 2100 Unterschriften zu diesem gesammelt und in einem Pressetermin an Oberbürgermeister Lewe übergeben
– Alle Ratsparteien und deren Jugendorgas mehrfach für Gespräche kontaktiert und viele entsprechende Gespräche geführt
– Einen Vorschlag in beim Bürgerhaushalt eingebracht und bekannt gemacht, der es in die Bestenliste geschafft hat
– Viel Pressearbeit geleistet, wir waren somit u. A. bei RTL West, im WDR und vielfach in der regionalen Presse
– Über 1000 Unterschriften für die Cannabis als Medizin – Petition auf der Straße gesammelt
– Wahlempfehlungen zur Kommunalwahl und zur OB-Wahl ausgegeben
– Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler eingeladen
– Mehrfach Münsterland-Hanf in Warendorf, diverse Hanfdemos und Diskussionsveranstaltungen besucht
– Einen Vortrag zu Cannabis als Medizin mit Max Plenert organisiert

Anstatt selbst mal etwas neues auf die Beine zu stellen, griff er nun, nach 1,5 Jahren, ohne erkennbaren Anlaß sowohl uns und den DHV aus heiterem Himmel mit geballter Polemik an, siehe sein Facebook Post: hier.

Er leitet mit der Behauptung ein: „Der DHV sieht mich mittlerweile ernsthaft als „Konkurrenz“„. Das ist offenbar frei aus der Luft gegriffen. Belege hierzu liefert er nicht. Stattdessen attackiert er den DHV indem er den Eindruck erweckt, dass nicht veröffentlicht worden sei, was aus dem Gewinn der Millionärswahl wurde. Dabei wurde das alles stets offen kommuniziert, siehe: https://hanfverband.de/nachrichten/news/dhv-finanzen Die Offenheit, die der DHV bei seinen Ausgaben und Einkünften bietet, bietet Dominique S. bei seinen Geschäften (T-Shirt-Verkauf, http://www.thecannabisclub.de/) übrigens nicht.

Eine weitere Behauptung von ihm ist, das DHV-Geschäftsführer Georg Wurth Finanzbeamter sei. Das ist falsch. Georg ist zwar Diplom-Finanzwirt (FH), arbeitet jedoch seit vielen Jahren nicht mehr als Beamter, sondern hauptberuflich für den DHV.

Des Weiteren attackiert Dominique S. den DHV damit, das Georg Wurth Mitglied der Grünen ist und der DHV sich „den Mächtigen anschmeicheln“ würde. Die Kampagne gegen die Grünen (bzw. deren Cannabispolitik) in Baden-Würrtemberg (siehe https://hanfverband.de/nachrichten/blog/dhv-fuehrt-kampagne-gegen-die-gruenen-in-baden-wuerttemberg-fort) wurde in dem Kontext gar nicht erwähnt. Hat er sich hier vor der Veröffentlichung seiner Kritik nicht informiert, oder erweckt er absichtlich solche falschen Eindrücke?

Wir von den Hanffreunden Münster begrüßen Parteimitgliedschaften sehr, da somit der Einfluss von uns Legalisierern auf die Politik deutlich gesteigert werden kann. In Münster haben wir somit einen Einblick in den Diskurs zu Cannabis in gleich mehreren Parteien und wir sind in der städtischen Projektgruppe für das Modellprojekt vertreten. Was er hingegen auf seiner FB-Seite postet, interessiert in Münster kaum jemanden. Möglicherweise ist sein aktuelles Aktivistenbashing ein verzweifelter Versuch, mehr Aufmerksamkeit zu erlangen.

Zu dem Gehalt der DHV-Mitarbeiter sollte man zudem sagen, dass es eindeutig unterdurchschnittlich ist. Außerdem muss man davon ausgehen, dass es aufgrund der mit Cannabis weiterhin verbundenen sozialen Stigmatisierung nicht unbedingt gut für den beruflichen Lebenslauf ist. Auf diesen Mitarbeitern dann noch rumzuhacken, dass ihr Gehalt spendenfinanziert ist, finden wir total daneben.

In Bezug auf unsere Gruppe behauptet Dominique S., dass er kein Mitglied bei uns gewesen sei (obwohl er in seiner Mail, die uns vorliegt, im Namen der Gruppe schreibt) und beschwert sich, dass der DHV ihm keine Materialien bezahlt hat. Da muss man sich doch mal an den Kopf fassen… Welche Organisation finanziert jedem Hinz und Kunz, der mal eben eine Email schreibt, sofort Aktionsmaterialien wie beispielsweise Aufsteller? Das gibt’s weder bei den großen finanzkräftigen Organisationen (wie Greenpeace oder AI), noch beim kleinen DHV. Dass er keine Antwort erhalten hat, ist zudem ebenfalls unzutreffend, denn die erhielt er von dem dafür zuständigen Gruppensprecher. Und wir als DHV-Ortsgruppe erhielten natürlich Unterstützung aus Berlin.

Darüber hinaus behauptet er, dass ihm „der Posten des Sprechers angeboten wurde“. Das ist falsch. Zum Einen wird das Sprecheramt bei uns durch Wahlen bei unseren Treffen bestimmt, womit ein solches Amt gar nicht – sozusagen unter der Hand – angeboten werden kann. Zum Anderen passt das auch gar nicht zu seiner vorherigen Behauptung, er sei gar kein Mitglied bei uns gewesen. Richtig ist, dass er gefragt wurde, ob er sich das Amt vorstellen könne. Anscheinend hat er diese Anfrage überinterpretiert, so dass er sich offenbar beflügelt sah, einiges gutes und schlechtes dafür zu tun, um das Amt schnellstmöglich übernehmen zu können. Wenn er nun behauptet, „nicht danach gestrebt“ zu haben, so scheint uns das sehr unglaubwürdig.

Er behauptet des Weiteren nun, er sei „hinter den Kulissen mit den übelsten Unterstellungen“ weggemobbt worden. Das ist wieder mal falsch. Der Großteil der internen Kommunikation, einschließlich der von ihm geposteten Unterstellungen, ist in unserer internen Gruppe nachzulesen. Wer möchte kann sich selbst davon überzeugen möchte, indem sie oder er bei uns Mitglied wird (20 € jährlich / 10 € ermäßigt).

Des Weiteren behauptet Dominique S. in seinem Post, der DHV habe ihm „Knüppel in den Weg gelegt“. Begründung und Beleg zu dieser Aussage fehlen völlig und entbehren unserer Auffassung nach jeder Grundlage.

Auf seinen Post zu reagieren kostet uns Zeit, die uns für andere wichtige Arbeiten fehlt. Fragt sich also wer wem etwas in den Weg legt. Er schreibt, er fürchte nun eine „Schmutzkampagne“; angesichts der weiteren Inhalte seines Posts kann sich jedoch jede/r eine eigene Meinung bilden, von wem sowas wohl eher ausgeht. Wir wollen uns auf sowas jedoch nicht weiter Einlassen und beabsichtigen daher keine weiteren Blogposts zu dieser Sache. Wir möchten uns daher nun wieder weiter auf unsere ehrenamtliche Arbeit für die Legalisierung, Entkriminalisierung und für Cannabis als Medizin konzentrieren.

Dominique S. behauptet, er möchte keinen Streit. Es wäre schön, wenn dem wirklich so wäre. Wir fordern Dominique Sarres hierzu auf, haltlose Unterstellungen und verbale Angriffe auf die Legalisierungsszene zu unterlassen und sich stattdessen konstruktiv zu betätigen. Wir wünschen ihm, dass er es zukünftig schafft auf unfaire Rhetorik zu verzichten und mit anderen dauerhaft zusammen zu arbeiten.
Update: Wir wollen euch die öffentliche Reaktion auf diesen Artikel auf unserer FB-Seite natürlich nicht vorenthalten.

MMA21 Reaktion SarresMMA22 Reaktion SarresMMA23 Reaktion Sarres

Advertisements

Ein Kommentar zu “Die Schmutzkampagne des Dominique S. („Marlene Mortler absetzen“)”

  1. Habe seine Seite eben disliked. Nach dem Lesen seines Posts neulich spielte ich auch schon mit dem Gedanken, aber jetzt, wo ihr hier die Hintergründe erläutert und seine Anschuldigungen widerlegt habt, kann ich diesen Typen definitiv nicht mehr unterstützen. Danke für diesen Eintrag.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s